In der Presse 2025

In der Altstadt wurden unter anderem 400 Liter Erbsensuppe und 800 Bratwürste verzehrt
Burgplatz: Armenküche feierte das „Essen für Arme und Reiche“
Beim Auftritt von Inferno schnappte sich Pater Wolfgang die Mundharmonika und rockte mit.

Düsseldorf – „Menschen haben nicht nur freitags Hunger“, weiß Pater Wolfgang, Gründer der Düsseldorfer Armenküche. Deshalb gibt es bei ihm täglich eine gesunde warme Mahlzeit für finanziell bedürftige Menschen. Jede und jeder ist willkommen. Das soll gefeiert werden: Das traditionelle „Essen für Arme und Reiche“ am Samstag auf dem Burgplatz geriet erneut zu einem großen Fest der Begegnung: Gäste der Altstadt-Armenküche belebten gemeinsam mit unterschiedlichsten Menschen der Stadtgesellschaft den Platz. Fast 400 Liter Erbsensuppe bedeuten, dass mehr als 1000 Menschen miteinander auf dem Burgplatz gegessen haben. Außerdem wurden 800 Bratwürste, 300 Stück Kuchen, 500 Tassen Kaffee, 2400 Gläser Alt und noch mehr Wasser und Soft-Drinks ausgegeben. Fast 50 Ehrenamtliche der Altstadt-Armenküche machten das Fest möglich – mit flinken Händen und Füßen und spürbarer Herzlichkeit, wie sie seit 33 Jahren an jedem Tag in der Armenküche spürbar ist. Auf der Bühne heizten Live-Bands ein: „Inferno“, „Jazzophine“, die „Dead Dates“ und „Nachspiel“. Musik, die in die Beine ging, aber auch ein Statement war: erneut spendeten alle Bands ihren Auftritt. Bandleader Fränky von Inferno: „Auch wenn in einer Stadt wie Düsseldorf eigentlich keine Armenküche nötig sein sollte – wir sind froh, dass es Euch gibt, wir Euch unterstützen können und hier heute mit Euch allen feiern.“ Beliebter „Special Act“: Bei einigen Songs rockte auch Pater Wolfgang höchstpersönlich mit seiner Blues-Harp mit. Der Gründer der Altstadt-Armenküche machte nicht nur Musik, sondern erzählte aus dem Alltag derer, die durch Armut, Wohnungslosigkeit und vielfältige andere Probleme belastet sind, ausgegrenzt und stigmatisiert werden: „Die Altstadt-Armenküche ist für sie ein täglicher Ort der Begegnung ohne oben und unten. Ein Ort, an dem Menschen anderen Menschen mit Respekt, Interesse und Freundlichkeit begegnen“, sagte der Dominikaner-Mönch.

Arme und Reiche essen gemeinsam auf dem Burgplatz
Pater Wolfgang Sieffert beim „Essen für Arme und Reiche“. Foto: Georg Salzburg
Von Simona Meier

Düsseldorf Die Altstadt-Armenküche tischte auf und es kamen deutlich mehr Gäste als sonst. „So an die 1000 Portionen werden es wohl sein“, sagt Pater Wolfgang Sieffert. „Es gibt das Essen, das wir auch für die armen Menschen in unserer Armenküche machen.“ Doch diesmal gibt es Platz für viele, auf dem Burgplatz stehen Biertischgarnituren, es gibt auch Würstchen vom Grill, alkoholfreie Getränke und Alt. „Armut überwinden – nicht verstecken!“, so hieß das Motto beim „Essen für Arme und Reiche“ auf dem Burgplatz. Viele Teller mit Erbsensuppe verteilten die Ehrenamtlichen.

Andreina Croon und Frank Liebig sind in der Mittwochsgruppe: „Es wird immer frisch gekocht“, sagt Croon. „Die meisten, die kommen, sind dankbar und freuen sich über das Angebot“, sagt Liebig. Auch diesmal ist viel los. Schon um kurz vor 12 Uhr bildet sich eine Schlange. „Wir sind hier verabredet und machen uns einen schönen Nachmittag mit zwei Freundinnen“, sagt Manuela. Auf einer Bank haben zwei Frauen Platz genommen: „Das ist sehr lecker, und ich freue mich, dass es so etwas gibt“, sagt eine.
Die Altstadt-Armenküche, die im Düsseldorfer Rathaus täglich ein frisch gekochtes Essen für durchschnittlich mehr als 200 Bedürftige serviert, präsentiert sich mit diesem Fest direkt vor ihrer Haustür. Den 33. Geburtstag feiert das Team mit 300 Litern Erbsensuppe und vielen ehrenamtlich Engagierten. Mit ihrem „Essen für Arme und Reiche“ will die Armenküche ein Zeichen setzen für ein verantwortungsvolles Miteinander in der Stadt, für eine menschenwürdige Gesellschaft und Respekt vor Schwächeren, so die Organisatoren. Davon gibt es auch in Düsseldorf viele – und während parallel das Gourmetfestival auf der Kö läuft, stellt Pater Wolfgang Sieffert fest: „Es ist für viele Menschen einfach schwieriger und teurer geworden, eine Wohnung zu finden und zu halten. Es gibt auch mehr Menschen, die ohne intensivere Begleitung nicht klarkommen, zumal sich die Menschen auch mehr voneinander entfernt haben.“ An diesem Tag soll genau das durchbrochen werden, wenn alle an Tischen sitzen, essen und Musik hören. Die kostenfreie Erbensuppe gibt es auch als vegane Alternative, zudem Kaffee und Kuchen. Spenden waren erwünscht, die Armenküche finanziert sich daraus.

Alle Bands, die auftraten, spielten ohne Gage, Inferno eröffnete die Feier. Nachmittags spielten Jazzophine (Jazz-Klassiker), Dead Dates (Punk) und Nachspiel (Rock & Pop). Unterstützt wurde die Aktion durch die Stadtwerke Düsseldorf, die Bäckerei Hinkel und die Brauerei Schumacher.

Riesenrad dreht sich wieder am Burgplatz
In 42 Gondeln geht es bis auf 55 Meter hoch hinaus.
Weil Oscar Bruch jr. verhindert war, vertrat ihn seine Mutter Inge mit Pater Wolfgang bei der Eröffnung des Riesenrades.
VON ANDREAS KRÜGERANDREAS.KRUEGER
Düsseldorf – Fast neun Monate im Jahr hat man das Gefühl, dass irgendwas fehlt auf dem Burgplatz. Klar, das Riesenrad, das auf so vielen Postkarten verewigt ist und inzwischen schon ein Markenzeichen in den Wintermonaten in der Düsseldorfer Altstadt geworden ist. Jetzt ist es endlich wieder da. Seit gestern macht das „Wheel of Vision“ von Schausteller Oscar Bruch jr. die Düsseldorfer Skyline wieder komplett. In diesem Jahr wird es neben dem Riesenrad zudem unter den Platanen am Burgplatz auf der Terrasse vor dem „Goldenen Ring“ eine Kinder-Winterwelt geben.

Es ist genau 55 Meter hoch – und der Ausblick über den Rhein ist einfach gigantisch, der sich in 42 beheizten Gondeln genießen lässt. Schon um kurz vor elf Uhr, das Riesenrad hatte noch nicht geöffnet, standen die ersten Menschen an der Kasse, um in das Privileg der ersten Runde zu kommen.

Seit 2012 dreht sich das Riesenrad auf dem Burgplatz. Der Anlass damals war die Bambi-Verleihung in Düsseldorf. Seitdem kehrte es in der dunklen Jahreszeit immer zurück.

Auch 2025. Und das Gute ist: Die Preise bleiben stabil. Eine Fahrt dauert zwölf bis 15 Minuten und kostet wie im Vorjahr neun Euro für Erwachsene. Kinder unter 1,40 Meter zahlen sechs Euro und Kids unter drei Jahren haben freien Eintritt.

Und jedes Mal, wenn sich das Riesenrad auf dem Burgplatz dreht, kommen Pater Wolfgang fast die Tränen vor Freude. Denn der erste Samstag gehört ihm und der von ihm gegründeten Armenküche. Denn wie in den vergangenen Jahren auch, spendet Riesenrad-Betreiber Oscar Bruch jr. die kompletten Einnahmen an die Armenküche in der Altstadt, die nur wenige Meter weiter in der Altstadt zu finden ist. Sie ist auf Spendengelder angewiesen. „Jetzt wird es wieder kälter und da ist unseren 150 bis 300 Gästen, die täglich zu uns kommen, ein warmes Mittagessen willkommen.“

Neu im Angebot ist in diesem Jahr das „Wheel&Wine“: eine Stunde Riesenradfahrt mit exquisitem Wein vom Weingut Peter Loewen. Dazu gibt es erlesene Delikatessen. Das Ganze gibt es ab 139 Euro für zwei Personen. Ebenfalls im Angebot ist das „Picknick über dem Rhein“. Auch das gibt es für 139 Euro ab zwei Personen. Inklusive sind: Ein Glas Wein oder ein Bier pro Person und dazu ein alkoholfreies Getränk, eine Vesperplatte (gemischt Wurst und Käse) oder eine Käseplatte.

Ein Highlight ist in diesem Jahr wieder das Frühstück „knapp unter den Wolken“. Der Tisch ist liebevoll gedeckt und lässt kaum Wünsche offen. Neben reichlich Kaffee und Orangensaft gibt es frisches Rührei und eine opulent bestückte Etagere. Natürlich liegen dabei im Brotkorb knackfrische Backwaren der Düsseldorfer Handwerksbäcker.

Ebenfalls um 11 Uhr gestern am Start war eine Gruppe Fortuna-Fans, die wohl vor dem Spiel der Fortuna am Abend gegen Braunschweig ein wenig vorglühen wollten. Dabei mussten sie aber feststellen, dass sie in diesem Jahr auf dem Weihnachtsmarkt für ihr Heißgetränk tiefer in die Tasche greifen müssen. Der Becher Glühwein 0,2 Liter kostet nämlich fünf Euro statt 4,50 Euro im Vorjahr.

Bruch sagt dazu: „Wir haben einen qualitativ hochwertigen Winzer-Glühwein im Angebot. Die Einkaufspreise für dieses Produkt haben sich leider erhöht, daher müssen wir auch unsere Preisgestaltung verändern. Ich denke aber, dass wir damit immer noch recht günstig sind. Denn ein Wein in vergleichbarer Qualität in einem Restaurant ist meistens deutlich teurer als unser Glühwein.“

2025-10-21 Express e-paper bild

1500 Spende für die Armenküche
Johannes Kamm, Michael Kregel, Pater Wolfgang und Peter Meiwes (von links).

Düsseldorf – Strahlende Gesichter in der Altstadt-Armenküche: Mit einem symbolischen Scheck über 1500 Euro überraschte jetzt die Gebäudereiniger-Innung Düsseldorf Pater Wolfgang Sieffert. Die Spende stammt aus dem Reinerlös einer Tombola, die die Gebäudedienstleister als Highlight ihres Innungsfestes veranstaltet hatten.

Innungsobermeister Michael Kregel dankte im Beisein seines Stellvertreters Peter Meiwes und des neuen Hauptgeschäftsführers der Kreishandwerkerschaft, Johannes Kamm, für die zahlreichen Spenden und betonte, dass der Vorstand den Erlös aus dem Losverkauf spontan auf 1500 Euro aufgerundet habe. Pater Wolfgang dankte im Namen des Teams aus 60 ehrenamtlichen und drei hauptamtlichen Helfern der Gebäudereiniger Innung für die Unterstützung und erinnerte daran, dass die Armenküche seit mehr als 30 Jahren täglich bis zu 200 bedürftigen Menschen eine warme Mahlzeit bereite.

3000 Euro für die Armenküche
Pater Wolfgang (M.) freut sich über den Scheck.

Düsseldorf – Ein tolles Sommerfest und eine große Tombola mit über 100 Preisen – das genoss am 31. August das Narrencollegium Düsseldorf. Der Karnevalsverein konnte dabei die stolze Summe von 3000 Euro an Spenden sammeln.

Die Spende wurde jetzt an Pater Wolfgang für die von ihm gegründete Armenküche in der Altstadt übergeben. Dennis Vobis, Präsident des Düsseldorfer Narrencollegiums: „Karneval bedeutet Gemeinschaft, und Gemeinschaft wird durch die Altstadt Armenküche jeden Tag vorgelebt. Am Ende entsteht ein starkes Düsseldorf dort, wenn Menschen füreinander einstehen.“

Vorweihnachtliche Solidarität mit den Obdachlosen
Von Ralph Kohkemper

Altstadt Es gab Gänseragout mit Semmelknödeln und Rotkohl, ein Klassiker der Weihnachtsküche. Serviert für jene, die auf der Straße leben. Täglich wird Obdachlosen in der Armenküche am Burgplatz mittags ein warmes Essen kostenfrei angeboten. Aber dieses Mal stand ein besonderes Mahl auf dem Speiseplan: ein Gänseessen, gesponsert von der Bürgerstiftung Düsseldorf, Unternehmen und der Revo-Stiftung.

Hinter Letzterer verbirgt sich eine Düsseldorfer Familie. Mehr gebe diese aber nicht von sich preis, meint Beate Werthschulte von der Bürgerstiftung. Diese Förderer hätten sich in der Armenküche umgeschaut und dann Geld bereitgestellt, wollten aber ansonsten unerwähnt bleiben. Mit den Spenden sei das Gänseragout eingekauft worden.

Ragout, Kohl und Knödel dampften in den riesigen Brätern und hüllten die Küche am Burgplatz in eine Dunstglocke. Es sollte reichen für rund 250 Portionen. „Sonst müssen wir improvisieren“, meinte Pater Wolfgang Sieffert, Vorstand des Vereins Altstadt Armenküche. Es hätten vor Jahren mal weniger als 100 Essen genügt.

Gewiss, so Sieffert, sei die Anfang der 1990er-Jahre eingerichtete und allein von Spenden finanzierte Armenküche heute bekannter. Es habe sich herumgesprochen, dass es hier nicht nur etwas zu essen gibt, sondern auch Hilfe und Beistand. Aber hinzu komme, dass es schlicht immer mehr Obdachlose gebe. Pater Wolfgang sieht das tagtäglich. Ein drängendes soziales Problem, dem sich die Bürgerstiftung in Zukunft noch mehr annehmen werde, betonte Vorstandsvorsitzende Marion Drösser.

Punkt 12.30 Uhr startet stets die Essensausgabe, keine Minute vorher. Doch schon gegen zwölf stehen die ersten vor der grünen Holztür. Unter ihnen ist Ludwig. Er komme, weil er kein Geld habe. Die Gläubiger nähmen ihm alles. Er sei Zimmermann, habe aber nur Aushilfsjobs. Jetzt müsste sein Knie operiert werden. Ludwig wirkt etwas verwirrt, schweift ab, redet davon, dass im Internet viel Böses steht. Dann kommt er auf die Armenküche zurück. Dass es Gans gibt, habe er nicht gewusst. Schön, meinte er, das Essen sei hier aber an allen Tagen gut. Statt eines Nachtisches wie sonst bekommt jeder eine große Tüte mit. 300 waren vorab gepackt worden, angefüllt mit Süßem und Produkten der Körperpflege wie Shampoo mit der Duftnote Passionsfrucht. Um 14.15 Uhr schließt die Armenküche. Satt werden alle. Auch beim Gänseessen konnte man Nachschlag ordern, erhielt dann aber „nur“ das Chili vom Vortag.

Altstadt-Armenküche kritisiert Stadt-Projekt „SiBu“
Pater Wolfgang: Brandbrief an die Stadt
Pater Wolfgang ist Vorstandsmitglied der Altstadt-Armenküche.
VON MICHAEL KERSTMICHAEL.KERST

Düsseldorf – Die Stadt Düsseldorf versteht das Projekt „SiBu“ („Sicherheit im Bahnhofsumfeld“) als besondere Erfolgsgeschichte, will so für ein Ende der Drogenszene und der beängstigenden Situationen am Worringer Platz und benachbarten Bereichen sorgen. Jetzt allerdings regt sich heftiger Widerspruch: Die Verantwortlichen der Altstadt-Armenküche, allen voran Pater Wolfgang, haben einen Brandbrief an die Stadt geschrieben.

Am Montag hatte die Stadtverwaltung mitgeteilt, dass die Obdachlosenunterkunft an der Eisenstraße ein neues Konzept bekommen solle: „Die derzeit an der Eisenstraße untergebrachten Personengruppen werden im Zuge der Neustrukturierung bedarfsgerecht in andere kommunale Einrichtungen verlagert.“

Dieser Schritt ist zentraler Kritikpunkt in dem Brief, den Pater Wolfgang gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied der Armenküche, Thomas Wagner, an die beiden Stadt-Dezernenten Miriam Koch (zuständig für Integration) und Christian Zaum (zuständig für Sicherheit und Ordnung) geschrieben haben.

Ihre Klienten berichteten „über den stetig eingeschränkter werdenden Raum, an dem sie sich aufhalten können“, heißt es in dem Schreiben. „Sie fühlen sich zunehmend nicht willkommen, werden gebeten, Plätze zu verlassen oder werden von OSD, privaten Sicherheitsdiensten oder Polizei von öffentlichen Orten vertrieben.“

Suchtmittel konsumierende Menschen würden im öffentlichen Raum als Störfaktor und Zumutung wahrgenommen. „Sie benötigen – gerade in der kalten Jahreszeit – zusätzliche geschützte Orte, an denen sie sich aufhalten können“, sagen die beiden Helfer, die täglich in der Armenküche rund 200 Menschen mit einer warmen Mahlzeit und mehr versorgen. „Sie suchen Verständnis für ihre Lebenslagen, brauchen vielfältige individuelle Unterstützung und Akzeptanz und Toleranz für ihre Notlagen.“

Aus Sicht ihrer Klienten, denen sie helfen wollten, hätten „die Veränderungen der letzten Zeit nicht viel Gutes für die unterschiedlichen Personen erreicht: die Räumung und Umgestaltung des Worringer Platzes, die Einrichtung der Container auf dem Immermannplatz, die kurzfristige Auflösung des bestehenden Angebots in der Eisenstraße.“

Die Briefschreiber sehen die „(rechtzeitige) Einbeziehung der verschiedenen im Düsseldorfer Hilfesystem tätigen Akteure“ als unzureichend an: „Offensichtlich hat die an und für sich sinnvolle spartenübergreifende Zusammenarbeit in SiBu nicht dazu geführt, dass der Leerzug der Eisenstraße in für Klienten und hier engagierte Akteure in erträglicher Weise gelungen wäre.“ Eine Reihe von Akteuren und Fach-Arbeitskreisen seien an den Planungen nicht beteiligt oder erst im Umsetzungsmonat November informiert worden.

200 Bedürftige speisten an der Kö
Oskar Bruch (2. v. r.) gab einen aus. (Foto: Anne Orten)

Es ist mittlerweile eine Tradition, die sich aus dem Düsseldorfer Weihnachtskalender nicht mehr ausradieren lässt: Seit drei Jahren spendet Oscar Bruch jr. die Tageseinnahmen des Riesenrads vom ersten Samstag der Saison an die Armenküche. Zum zweiten Mal hat Bruch jetzt am Tag vor Heiligabend zusätzlich die Gäste in die Alm an der Winterwelt zum Mittagessen eingeladen.

Vom üblichen Essensort am Burgplatz aus ging es zum Corneliusplatz. Und die rund 200 Gäste waren begeistert. Es gab „Möhren untereinander“ mit Frikadellen, beides zubereitet von Bruchs Küchenchef Ralf Zabel.

Das Essen verteilten neben Oscar Bruch auch Bezirksbürgermeisterin Annette Klinke, Bürgermeister Josef Hinkel, Bäckermeister Thomas Puppe und Pater Wolfgang von der Armenküche. Es gab zusätzlich Süßes zum Dessert. Puppe hatte mehrere Bleche mit Apfel-Streuselkuchen gebacken und spendiert. Die verteilte Bäcker-Kollege Hinkel an die Gäste. Und denen schmeckte es hervorragend, das betonten sie immer wieder. Gerne nahmen einige von ihnen auch noch ein Stückchen Kuchen mit – für die restlichen Feiertage.